 | Editorial |
Was haben Bäckerstolz und 5,20 Euro gemeinsam? |
Liebes Bäckerfamilie, auch dieser Bäckerbrief steckt voller Themen, die uns bewegen: - Verpackungsverordnung: Positive Signale aus der Politik.
- Bäckerideen: Laserbrote, Ge:Bäck und Falstaff-Sieger.
- Stollenzeit: Qualität aus dem Vogtland.
- Betriebspraxis: Neues zur E-Mail-Aufbewahrung.
- Trend oder Mumpitz? Matcha-Eierschecke für 5,20 Euro.
Genau für solche Momente liebe ich unser Bäckerhandwerk! Gemeinsam mit unserem Landesinnungsmeister Stefan Richter war ich am vergangenen Wochenende auf der südback in Stuttgart. Volle Messehallen, leidenschaftliche Bäcker und viele gute Gespräche! Besonders die Ehrungen zum „Bäcker des Jahres“ und „Ausbilder des Jahres“ haben uns begeistert. Schön, wenn unser Handwerk und die Menschen dahinter so gefeiert werden! Die wieder leicht steigenden Besucherzahlen der südback machen Mut und lassen auch für unsere nächste SACHSENBACK hoffen. Und dann war da noch die Matcha-Eierschecke für 5,20 Euro. Mir hat sie richtig gut geschmeckt! Doch bei Geschmack und Preis scheiden sich bekanntlich die Geister. Zwischen „Lecker!“ und „Muss das sein?“ liegt manchmal nur ein Bissen. Ob auf der großen Messebühne oder mit einer ziemlich grünen Eierschecke: Es sind die Menschen mit ihren Ideen und ihrer Leidenschaft, die unser Bäckerhandwerk so besonders machen. Bleibt neugierig und vor allem mit Freude Bäcker! Herzlichst Eure Manuela Lohse |
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 | News |
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Matcha erobert die Kuchentheke – und trifft in Dresden auf einen sächsischen Klassiker. Trend oder Mumpitz? #4 – Jetzt wird die Eierschecke grün! |
Eine grüne Eierschecke? Die musste ich probieren! Gestern in einer Dresdner Bäckerei entdeckt, gekauft und für richtig lecker befunden. Die Verkäuferin verriet mir anschließend das Geheimnis: Die Bäckermeister verwenden nur wenig Matcha, dafür aber besonders hochwertigen. Die Idee entstand übrigens ganz nebenbei. Weil im Laden bereits Matcha-Latte angeboten wird, wollten die Bäckermeister den grünen Tee auch in der Backstube ausprobieren. Das Ergebnis: ein Klassiker mit überraschend neuer Geschmacksnote. Matcha – mehr als grüner TeeMatcha stammt aus Japan und ist fein gemahlener Grüntee. Sein Geschmack ist leicht herb, manchmal grasig und passt erstaunlich gut zu süßen Backwaren. Ob Matcha-Croissant, Cookie, Cheesecake oder Latte – das auffällige Grün hat längst die sozialen Medien und die Cafészene erobert. Anders als bei manchen kurzlebigen Foodtrends bringt Matcha einen ganz eigenen Geschmack mit. Klassiker trifft ZeitgeistDie Matcha-Eierschecke zeigt, wie sich Trends ins traditionelle Bäckersortiment holen lassen, ohne gleich alles neu zu erfinden. Gerade die Kombination aus vertrautem Gebäck und ungewöhnlicher Zutat macht neugierig. Und wer ohnehin Matcha-Latte verkauft, kann den Rohstoff gleich mehrfach nutzen. Grün allein bringt noch keine Kasse zum KlingelnHochwertiger Matcha hat seinen Preis. Die Dosierung entscheidet über Geschmack und Kalkulation. Zu viel kann bitter schmecken, zu wenig bleibt wirkungslos. Und nicht jede grüne Kreation wird automatisch zum Verkaufsschlager. Unser Trendcheck- Hingucker: Die ungewöhnliche Farbe macht neugierig und sorgt für Aufmerksamkeit in der Theke.
- Handwerk: Bekannte Rezepturen lassen sich kreativ weiterentwickeln.
- Kasse: Hochwertiger Matcha kostet. Die richtige Dosierung und ein verkaufsfähiger Preis müssen zusammenpassen.
Fazit: Trend mit Geschmack! Meine Dresdner Matcha-Eierschecke hat den Geschmackstest bestanden. Und sie zeigt: Manchmal braucht es gar keine verrückte Neuerfindung. Ein guter Klassiker, eine spannende Zutat und experimentierfreudige Bäckermeister reichen völlig aus. So schmeckt Innovation im Bäckerhandwerk! |
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 | politik |
Positive Zwischenmeldung: Erste Erleichterungen für kleine Bäckereien rücken näher. Verpackungsverordnung: Brüssel bewegt sich! |
Die Kritik des Handwerks zeigt Wirkung: Am 20. Oktober hat das Europäische Parlament für kleine Unternehmen eine vorübergehende Ausnahme von der Bevollmächtigtenpflicht beim Versand ins EU-Ausland vorgeschlagen. Auch der EU-Rat will Erleichterungen, allerdings unter anderen Voraussetzungen. Zusätzlich zeigt die EU-Kommission Möglichkeiten auf, kleine Betriebe bei Gebühren, Nachweisen und Dokumentationspflichten zu entlasten. Noch ist nichts endgültig beschlossen. Der Mitteldeutsche Bäckerinnungsverband begrüßt die Bewegung in Brüssel. Gemeinsam mit dem Zentralverband setzen wir uns weiter dafür ein, dass aus den Vorschlägen spürbare Entlastungen für unsere Bäckereien werden. |
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Ab Juli 2027 drohen zusätzliche Kosten für Bäckereien Neue Plastiksteuer geplant: Verpackungen könnten teurer werden |
Die Bundesregierung plant eine neue Steuer auf Kunststoffverpackungen. Nach dem Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD sollen ab dem 1. Juli 2027 je Kilogramm Kunststoff in Verpackungen 55 Cent Steuer anfallen. Betroffen wären unter anderem Kunststofffolien, Verpackungsbeutel und bestimmte Verbundverpackungen. Was bedeutet das für Bäckereien? Die Steuer soll grundsätzlich bei der Herstellung oder Einfuhr der Verpackungen erhoben werden. Bäckereien, die ihre Verpackungen bei deutschen Lieferanten einkaufen, müssten die Steuer daher in der Regel nicht selbst abführen. Allerdings ist mit höheren Einkaufspreisen zu rechnen. Wer Verpackungen direkt aus dem Ausland bezieht, könnte selbst steuerpflichtig werden. Für Verpackungen aus recyceltem Kunststoff ist eine Steuerentlastung vorgesehen. Die Einzelheiten müssen noch geregelt werden. Wichtig: Bislang handelt es sich um einen Gesetzentwurf, nicht um geltendes Recht. Die Verbände des Handwerks setzen sich im Gesetzgebungsverfahren weiter für die Entlastung der Handwerksbetriebe ein. |
Bild: Pixabay Darkmoon_Art |
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 | Aus dem Verband |
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Fast 30 Proben, hervorragende Bewertungen und jede Menge Handwerkskunst Vogtländische Stollen überzeugen bei Stollenprüfung |
In der Sparkasse Auerbach stellten sich die Innungsbäcker aus dem Vogtland mit ihren Weihnachtsstollen der traditionellen Qualitätsprüfung. André Bernatzky, Schulleiter unserer Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Sachsen, prüfte gemeinsam mit Wolfgang Süpke aus Sömmerda fast 30 Stollen und weitere weihnachtliche Gebäcke. Das Ergebnis: sehr gute Bewertungen und ein eindrucksvoller Beweis für die Qualität des vogtländischen Bäckerhandwerks. Ob klassischer Butterstollen oder der besondere Grubenstollen der Bäckerei Wunderlich, der im Besucherbergwerk Tannenberg reift – hinter jedem Stollen stehen handwerkliches Können, Erfahrung und viel Liebe zum Produkt. Ein herzliches Dankeschön an alle teilnehmenden Bäckerinnen und Bäcker sowie an die Bäckerinnung Vogtland! Ihr bewahrt nicht nur eine wertvolle Weihnachtstradition, sondern zeigt mit euren Stollen, wie viel Qualität und Vielfalt in unseren regionalen Backstuben steckt. |
Bild: Bäcker-Innung Vogtland |
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Landesinnungsmeister Stefan Richter wirbt bei Staatsminister von Breitenbuch für vielfältige regionale Wertschöpfungsketten. Regionales Bäckerhandwerk braucht starke Partner |
Kurze Wege, Mehle aus der Region und verlässliche Partner: Für unsere Handwerksbäckereien ist eine vielfältige regionale Mühlenlandschaft von großer Bedeutung. Dafür warb unser Landesinnungsmeister Stefan Richter am 28. Oktober 2026 erneut bei Sachsens Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch. Anlass war die „Übers Land“-Tour im Kulturzentrum Großenhain. Richters Botschaft: Wer das regionale Bäckerhandwerk stärken will, muss die Vielfalt unserer Mühlenlandschaft erhalten. Große wie kleinere Mühlen haben dabei ihren Platz. Gerade für Handwerksbäckereien sind unterschiedliche Partner und gewachsene regionale Lieferbeziehungen wichtig. |
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SHT-Vorstand tagte am 29. Oktober in Leipzig Bäckerstimme mit Gewicht |
Weniger Bürokratie, praxistaugliche Gesetze und faire Rahmenbedingungen für unsere Bäckereien: Dafür setzen sich Landesinnungsmeister Stefan Richter und Geschäftsführerin Manuela Lohse auch im Vorstand des Sächsischen Handwerkstages ein. Bei der Sitzung am 29. Oktober in der HWK zu Leipzig standen Bürokratieabbau und aktuelle handwerkspolitische Entwicklungen im Mittelpunkt. Zudem stellte sich Peter Hass vor, der für das Amt des ZDH-Generalsekretärs vorgesehen ist. Unser Ziel: Die Anliegen unserer Mitgliedsbetriebe in die gemeinsame Interessenvertretung des Handwerks einbringen und ihnen damit auf Landes- und Bundesebene mehr Gewicht verleihen. |
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Falstaff-Leservoting 2026: Zwei Innungsbäcker auf dem Siegertreppchen Sachsens Lieblingsbäcker: Das Handwerk punktet! |
Beim aktuellen Leservoting des Genussmagazins Falstaff hat sich die Bäckerei & Konditorei Gnauck aus Ottendorf-Okrilla Platz 1 in Sachsen gesichert. Und das ist eine ordentliche Steigerung: Im vergangenen Jahr stand Gnauck noch auf Platz 5! Auf Platz 2 folgt Brot & Mehr aus Dresden, bekannt auch für die Matcha-Eierschecke, die wir gerade in unserer Rubrik „Trend oder Mumpitz?“ vorgestellt haben. Platz 3 geht an Brot & Aehre aus Meißen, das sich gegenüber dem Vorjahr von Platz 7 nach vorn gearbeitet hat. Besonders freut uns: Mit Gnauck und Brot & Aehre stehen zwei unserer Innungsbäcker auf dem Siegertreppchen. Darauf sind wir stolz und gratulieren herzlich! Auch die weiteren Plätze zeigen, wie vielfältig die sächsische Bäckerlandschaft ist: Auf Platz 4 folgt die Bäckerei Richtsteiger aus Mülsen, Platz 5 geht an émoi aus Dresden. Dahinter reihen sich das Backhaus Hennig aus Leipzig (6), die Bäckerei & Café Uhlig aus Dresden (7), das Dresdner Backhaus (8), Hahn Bäck aus Bernsdorf (9) und die Bäckerei Adler aus Oederan (10) ein. Herzlichen Glückwunsch an alle Platzierten! Wie funktioniert das Voting? Falstaff lässt seine Leser online über ihre Lieblingsbäckereien abstimmen. Keine Fachjury, keine Brotprüfung – hier zählt die Stimme der Kunden. Eine schöne Anerkennung für das tägliche Engagement in Backstube und Verkauf. Und Thüringen? Leider hat Falstaff auch 2026 keine Thüringer Rangliste veröffentlicht. Dabei hätten unsere Thüringer Bäckereien mit ihrem Handwerk ebenso gute Chancen, ganz vorn mitzumischen. Zur vollständigen Falstaff-Rangliste 2026 |
Bild: Pixabay Fernandozhiminiiaicela |
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 | Recht |
Auch geschäftliche E-Mails können bei einer Betriebsprüfung wichtig werden. Das hat der Bundesfinanzhof klargestellt. E-Mails aufbewahren – aber nicht alle! |
Ob Bestellung, Auftragsbestätigung oder Rechnung: Entscheidend ist der Inhalt der E-Mail. Auch Anhänge können aufbewahrungspflichtig sein. Welche Fristen gelten für Bäckereien? - 6 Jahre: Geschäftliche Korrespondenz, z. B. Kundenbestellungen oder Vereinbarungen mit Lieferanten.
- 8 Jahre: Rechnungen und Buchungsbelege, etwa von der BÄKO oder für einen neuen Backofen.
- 10 Jahre: Buchführungsunterlagen wie Jahresabschlüsse und Inventare.
Die Fristen beginnen mit Ablauf des jeweiligen Kalenderjahres. Wichtig: Nicht jede E-Mail muss archiviert werden. Reine Terminabsprachen oder Werbung gehören in der Regel nicht dazu. Unser Tipp: Prüft eure E-Mail-Archivierung. Geschäftlich relevante Nachrichten müssen sicher aufbewahrt, nicht mehr benötigte E-Mails datenschutzkonform gelöscht werden. |
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Bäckerei Schwerdtner lädt zum Kaffeeklatsch nach Löbau Kleine Bäcker ganz groß! |
Eine Kinderbackstube für 500 bis 600 kleine Nachwuchsbäcker – das hat schon eine besondere Dimension! Am 22. November 2026 lädt die Bäckerei Schwerdtner wieder zu ihrem traditionellen Kaffeeklatsch in die Messehalle Löbau ein. Von 11 bis 17 Uhr verwandeln sich rund 4.000 Quadratmeter in eine vorweihnachtliche Erlebniswelt mit Kinderbackstube, Pfefferkuchenhäusern, Bastelangeboten und Bühnenprogramm. Erwartet werden rund 3.000 Besucher. Auch das soziale Engagement kommt nicht zu kurz: Die Kinder- und Jugendwohngruppe „Maxi“ der AWO Oberlausitz unterstützt die Veranstaltung und erhält dafür eine Spende. Eine schöne Initiative, die zeigt, wie Bäckerhandwerk Familien begeistert und zugleich die Region verbindet. |
Bild: Bäckerei Schwerdtner |
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 | Und sonst noch |
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Eine tolle Idee aus unserem Bäckerhandwerk: Martin Richter macht Brot zum persönlichen Geschenk. Brot trifft Laser Bautzener Bäcker zeigt, wie es geht! |
Wer sagt eigentlich, dass Innovation im Bäckerhandwerk immer bei neuen Rezepturen anfangen muss? Martin Richter von der gleichnamigen Bäckerei aus Bautzen geht einen anderen Weg. Er veredelt seine Brote mit einem Laser und bringt damit Namen, Firmenlogos oder persönliche Botschaften direkt auf die Kruste. Nach unserem Kenntnisstand ist er damit der erste Bäcker in Mitteldeutschland. Der MDR SACHSENSPIEGEL hat die Idee aufgegriffen und darüber berichtet. Und wie funktioniert das? Das Brot wird zunächst ganz normal gebacken. Anschließend fährt ein computergesteuerter Laser das gewünschte Motiv ab. Die Hitze färbt die Kruste an den entsprechenden Stellen dunkler. So entstehen individuelle Motive, ganz ohne zusätzliche Lebensmittelfarbe. Wir finden: Eine klasse Idee von Martin Richter! Er zeigt, wie sich traditionelles Bäckerhandwerk mit moderner Technik verbinden lässt. Und ganz nebenbei entstehen neue Verkaufsanlässe – vom Firmenjubiläum bis zum Hochzeitsbrot. Genau solche Einfälle machen unser Handwerk spannend und zeigen, wie viel Kreativität in unseren Backstuben steckt. Zum MDR-Beitrag: Brot mit individuellem Laserdruck |
Bild: Beitrag MDR Sachsenspiegel |
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Die Leipziger Bäckerei Ge:Bäck setzt auf ein solidarisches Geschäftsmodell – nach dem Vorbild der Landwirtschaft. Brot im Abo statt über die Ladentheke |
Backen, was bestellt ist, statt auf Verdacht produzieren: Die Leipziger Bäckerei Ge:Bäck setzt auf ein Geschäftsmodell, das feste Abnehmer, planbare Einnahmen und weniger Retouren verspricht. Aktuell werden rund 300 Brote pro Woche gebacken. Das Prinzip orientiert sich an der solidarischen Landwirtschaft. Ähnlich einer Verbrauchergemeinschaft schließen sich Kunden zusammen und zahlen monatliche Beiträge. Der Unterschied: Sie kaufen nicht nur gemeinsam ein, sondern finanzieren damit die laufende Brotproduktion. Dafür erhalten sie wöchentlich ihr Sauerteigbrot aus regionalem Bio-Getreide über Abholstationen. Auch auf Nachtarbeit wird verzichtet. Für dieses Geschäftsmodell erhielt Ge:Bäck kürzlich den SINN Innovationspreis 2026. Ein interessantes Beispiel dafür, wie sich handwerkliches Backen und neue Formen der Kundenbindung verbinden lassen. Zum Beitrag im MDR Sachsenspiegel |
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Wenn sächsische Mundart auf Backtradition trifft, kommt etwas ganz Besonderes aus der Tüte. Säggsisch Brod – die Limiddid Eddischn |
Brod statt Brot! Zum Gogelmosch-Dialektival hat die Standortkampagne „So geht sächsisch.“ gemeinsam mit Dr. Quendt eine besondere Spezialität vorgestellt: das „Säggsisch Brod“ – ein Diddschgebägg in limitierter Auflage. Die Idee stammt von Mundartkenner Peter Ufer. Weil die Sachsen bekanntlich gern harte Konsonanten verschlucken, fehlen diese kurzerhand auch auf der Verpackung. So wird aus Brot eben Brod und aus Limited Edition eine „Limiddid Eddischn“. Das Gebäck wurde erstmals am 30. September in Dresden präsentiert und ist seitdem als Werbebotschafter für Sachsen unterwegs – unter anderem bei Veranstaltungen in Bremen, Berlin und Dresden. Kaufen kann man das „Säggsisch Brod“ allerdings nicht. Es wird ausschließlich bei Veranstaltungen der Kampagne verteilt. Eine originelle Verbindung von sächsischer Mundart, Backhandwerk und Heimatgefühl. |
Bild: Sachsens Dialektival |
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Verantwortlich i.S.v. § 6 MDStV: Landesinnungsmeister Stefan Richter Geschäftsführerin Manuela Lohse |
Hinweise zum Datenschutz und zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie auf unserer Homepage: www.baecker-mbv.de |
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